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Tipps zur Selbsthilfe bei CMD

CMD-Zahnarzt – was bedeutet CMD?

Unter CMD (craniomandibuläre Dysfunktion) versteht man eine Reihe von klinischen Problemen, die mit unterschiedlichen Symptomen in Verbindung stehen können. Die CMD-Symptome umfassen unter anderem Schmerzen in den Kiefergelenken und der Kaumuskulatur, Funktionsstörungen des Unterkiefers, Schmerzen beim Mund-Öffnen, Kiefergeräusche wie Kieferknacken oder Kieferreiben sowie psychische Verstimmungen. Als Risikofaktoren für die Entstehung einer craniomandibulären Dysfunktion gelten Schmerzen (insbesondere chronische Schmerzen), Stress, Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung, Schlafstörungen, hormonelle Störungen und Probleme mit Zähnen und Kiefergelenken. Im Mundbereich finden sich häufig Auslöser einer CMD. Zahnfehlstellungen, Karies, Parodontitis, fehlende Zähne, Kieferfehlstellungen oder Erkrankungen des Zahnhalteapparats können die Entstehung der Erkrankung begünstigen. Der CMD-Zahnarzt überprüft Füllungen, Zahnersatz und Stellung von Zähnen und Kiefer, um mögliche Probleme zu erkennen und zu beheben. Wer unter einer Fehlfunktion im Kieferbereich leidet, kann jedoch auch selbst einiges für seine Gesundheit tun.

 

CMD-Behandlung – das können Betroffene selbst tun

Wenn der Zahnarzt eine CMD festgestellt hat, leitet dieser in der Regel eine Therapie ein und behebt mögliche Probleme im Mundbereich. Allerdings können Betroffene selbst einiges tun, um sich von Kieferschmerzen, Kopf-, Rücken-, Nacken- und Schulterschmerzen sowie CMD-Symptomen wie Kieferknacken und Zähneknirschen zu befreien. Häufig entstehen Probleme im Kieferbereich durch Überlastung. Man sollte dem Kauapparat daher Zeit zur Regeneration geben. Bewegung hilft dabei, sich zu entspannen. Bei leichtem Ausdauertraining kann man gut abschalten und tut etwas für seinen Körper. Hilfreich sind auch Entspannungsübungen, Kiefertraining, Überprüfung der Körperhaltung, physikalische Therapie, regelmäßiger Schlaf, Massage und weiche Nahrung. Daneben sollte man sich schonen und darauf achten, die Kiefermuskultur nicht zu überanstrengen. Unter ärztlicher Anleitung können im Rahmen der CMD-Therapie auch Schmerzmittel zum Einsatz kommen.

 

Kopfschmerzen-Ursachen erkennen und beseitigen

Kopfschmerzen können Folge einer craniomandibuläre Dysfunktion sein. Wer regelmäßig unter Kopfschmerzen leidet, fühlt sich in seiner Lebensqualität zumeist deutlich eingeschränkt. Neben den Kopfschmerzen können weitere Symptome wie Müdigkeit, Verstimmung, Reizbarkeit, Zähneknirschen, Heißhungerattacken und Antriebslosigkeit hinzukommen. Migräne und Spannungskopfschmerzen treffen statistisch gesehen häufiger Frauen als Männer. Etwa ein Drittel der Erwachsenen macht mindestens einmal im Leben persönliche Erfahrungen mit Migräne. Betroffene leiden oftmals so sehr unter Migräne- beziehungsweise Kopfschmerzattacken, dass diesen der jeweilige Tag verloren erscheint. Laut aktueller Studien besteht ein Zusammenhang zwischen Kieferschmerzen, Kopfschmerzen und Zähneknirschen beziehungsweise dem Zusammenpressen der Zähne. Diesen Studien kann man entnehmen, dass Personen, die unter Beschwerden im Bereich der Kiefermuskulatur leiden, mit größerer Wahrscheinlichkeit auch häufiger Kopfschmerzen haben als Menschen ohne Kieferschmerzen. Kopfschmerzgeplagte leiden häufiger und Fehlfunktionen des Kauapparats und profitieren daher besonders von einem Besuch beim CMD-Zahnarzt. Das können Kopfschmerzgeplagte selbst tun:

  • Kopfschmerztagebuch führen
  • Kopfschmerzauslöser erkennen und vermeiden
  • Regelmäßigkeit in den Alltag bringen (Schlaf-Wach-Rhythmus)
  • Regelmäßige Bewegung
  • Entspannungsübungen erlernen
  • Besuch beim CMD-Zahnarzt, um eventuelle Funktionsstörungen zu erkennen

Sie leiden an Kieferschmerzen oder Kopfschmerzen und möchten die Ursache durch einen CMD-Zahnarzt abklären lassen? Sie haben Geräusche beim Kauen oder Zähneknirschen bei sich festgestellt? Wenden Sie sich an die Zahnarzt- und Kieferorthopädiepraxis Dr. Clemm & Dr. Hagelstein. Wir beraten Sie gerne rund um die craniomandibuläre Dysfunktion und suchen mit Ihnen gemeinsam nach möglichen Ursachen.

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